Warum ein Tagebuch Deine körperliche Ziele megamäßig steigert!

Um Trainingsziele zu erreichen, bedarf es einer gründlichen Trainingsplanung und der unbestechlichen Leistungskontrolle. Dazu muss man kein Wettkampf-Freak sein und auf die Stunde topfit sein wollen.

Auch wer abnehmen, zunehmen, stärker oder figur-perfekter werden will, macht sich das Trainingsleben leichter, wenn er jederzeit weiß, ob er im Plan ist oder hinterher hinkt und weshalb das so ist.

Das beste Mittel auf dem Weg ist ein Trainingstagebuch. Eines, dem man alles schonungslos anvertrauen kann.

Diese Informationen gehören in ein Trainingstagebuch

In ein Trainingstagebuch gehören alle Daten, die für eine optimale Trainingssteuerung relevant sind. Das Trainingstagebuch ist auch eine enorme Motivationshilfe. Nicht jeden Tag fühlt man sich hundertprozentig fit und motiviert. An solchen Tagen ist es vielleicht hilfreich, das eigene Tagebuch durchzublättern und sich bewusst zu machen, wie viel man bis jetzt erreicht hat. Das pusht einen nach vorne und motiviert ungemein.

Für jede ausgeführte Trainingseinheit sollten die wichtigsten Eckdaten festgehalten werden.

Die Inhalte eines Trainingstagebuches könnten wie folgt aussehen:

  • Trainingsumfang, dazu gehören die Notizen über die absolvierten Übungen, Intensität/Gewicht/Widerstand, Wiederholungen/ Satzdauer, Satzzahlen, Pausendauer, Gesamtdauer, Trinken und eventuell Snacks.
  • Art und die Dauer des Cardiotrainings
  • die Aufwärmphase und Cool-down
  • mögliche Bemerkungen nach dem Work-out: Regenerationsverlauf, Ernährung, körperlicher Zustand nach dem Training, Schlafverhalten, körperlicher Zustand am nächsten Tag.
  • eventuell Infos über den Trainingspartner
  • die Körperwerte mit einem monatlichen Überblick
  • Verletzungen, Krankheiten usw.

Wie detailliert die Angaben im Endeffekt aussehen, ist jedem selbst überlassen. Für manchen können umfangreiche Notizen einen zu großen Aufwand bedeuten, in diesem Fall genügt es, die grundlegenden Daten zu notieren.

Es ist jedoch empfehlenswert, zumindest die ausgeführten Übungen und deren Intensitäten festzuhalten.

Das Trainingsbuch soll den individuellen Bedürfnissen und Trainingszielen gerecht werden. Für Ausdauersportler ist ein Trainingstagebuch genauso wichtig. Läufer sollten in ihrem Trainingstagebuch folgende Daten festhalten:

  • Trainingsdatum und Uhrzeit
  • Trainingsdauer
  • Trainingsart (z. B. Laufen/Rad fahren/Schwimmen/Cardiotraining im Fitnessstudio)
  • Herzfrequenz (Puls vor Trainingsbeginn, Belastungspuls während des Trainings, Pulsfrequenz eine Minute und drei Minuten nach Trainingsende)
  • Trainingstempo in km/h
  • zurückgelegte Strecke
  • Wetterverhältnisse
  • Kalorienverbrauch

Trainingstagebuch als Nachschlagewerk

Das Trainingstagebuch sollte als eine Art Nachschlagewerk dienen. Man sieht auf einen Blick den aktuellen Trainingszustand, die zuletzt verwendeten Gewichte und Wiederholungszahlen.

Daraus werden die individuellen Trainingsziele ersichtlich – man kann es versuchen, sich anhand der vorhandenen Daten im Vergleich zu den letzten Trainingseinheiten zu steigern, ohne dabei ein Übertraining zu riskieren.

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Erstellt von Jan Schulze-Siebert
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